Bessere Nachtruhe? 5 Tipps für das Bett Ihrer Träume

Etwa ein Drittel des gesamten Lebens verbringt jeder Mensch im Bett. Ein erholsamer Schlaf ist enorm wichtig, damit sich der Körper regenerieren kann und am nächsten Morgen leistungsfähig ist.

Stundenlanges Herumwälzen bis zum Einschlafen und nächtliches Aufwachen mit schmerzendem Rücken sind Zeichen, dass die Zeit für ein neues Bett gekommen ist. Wir verraten Ihnen 5 Tipps, mit deren Hilfe Sie das Bett Ihrer Träume unter den zahlreichen Angeboten ausfindig machen.

Standortcheck und Größe des Bettes

Das Bett ist das dominierende Möbelstück im Schlafzimmer. Vor einer Neuanschaffung muss deshalb Klarheit herrschen, wo das Bett aufgestellt wird und wie groß es sein soll. Grundsätzlich gilt: In einem Single-Haushalt sollte die Liegefläche mindestens einen Meter breit sein. Paare schlafen auf einer Fläche von 1,80 m Breite und 2,00 m Länge entspannt nebeneinander. Die Höhe des Bettes sollte zwischen 50 und 60 Zentimetern liegen. Bei dieser Höhe fällt das Ein- und Aussteigen am leichtesten. Idealerweise wird das Bett mit dem Kopfende an einer Wand platziert. Wenn der Schlafplatz frei und ohne diesen „Schutz“ im Rücken im Raum steht, macht sich ein Gefühl der Unruhe breit, das seine Ursache im Schutzbedürfnis während der Nachtruhe hat. 

Video: Schlafen wie ein König: Das perfekte Bett

Der Rahmen: Grundgerüst für das Bett

Statistiker haben ermittelt, das die Deutschen im Durchschnitt 22 Jahre im gleichen Bett schlafen, bevor die alte Schlafunterlage gegen ein neues Modell ersetzt wird. Ist der Zeitpunkt für eine Neuanschaffung gekommen, sollten Sie auf die Beschaffenheit des Rahmens achten. Er sollte mindestens 25 mm stark sein, um durchgängig Stabilität zu gewährleisten. Bei einem Doppelbett sollte eine tragende Mittelstrebe unter dem Rahmen angebracht sein. Sie verhindert, dass die Unterfederung und die Matratze durchhängen können. Ob der Rahmen aus Massivholz oder Metall besteht und mit Kopfteil ausgerüstet ist oder nicht, ist reine Geschmackssache und hat keinen Einfluss auf den Schlafkomfort.

Die Matratze

Kaltschaummatratze, Federkern oder punktelastische Gelschaummatratze – für den Laien ist die Auswahl der richtigen Matratze eine echte Herausforderung. Hinzu kommen Faktoren wie Härtegrad, Druckentlastung und Atmungsaktivität. Das passende Modell finden Sie, indem Sie Ihre Schlafgewohnheiten vor dem Kauf analysieren. Die Rückenmuskulatur entspannt sich im liegenden Zustand am besten, wenn das Rückgrat an Hüften und Schultern entlastet wird. Die Wirbelsäule sollte gerade bleiben, ohne einzuknicken. Ob die Matratze dies gewährleistet, lässt sich durch das Probeliegen herausfinden. Da auf das eigene Urteilsvermögen im Liegen nur wenig Verlass ist, sollte eine Begleitperson mitgenommen werden, die mit einem Blick überprüft, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind.

Der Lattenrost

Mindestens ebenso wichtig wie die Matratze ist der Lattenrost. Er stützt den Körper und verhindert, dass die Matratze durchhängt und unter dem Gewicht des Ruhenden die Form verliert. Idealerweise werden Lattenrost und Matratze aufeinander abgestimmt. Auf diese Weise wird ein hoher Schlafkomfort gewährleistet. Im Handel sind verstellbare und starre Lattenroste erhältlich. Ein verstellbarer Rost kann optimal an die Liegeposition angepasst werden. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Lamellen nicht weiter als drei Zentimeter auseinanderliegen. Bei einem größeren Zwischenraum entsteht nicht genügend Gegendruck und die Matratze verschleißt schneller.

Boxspringbett als Alternative?

Ein Trend aus dem angelsächsischen Raum, der hierzulande immer mehr Anhänger gewinnt, ist das Boxspringbett. Bei diesem Schlafplatz fehlt der Lattenrost. Der Unterbau besteht aus einer tragfähigen Holzkonstruktion mit Federkern. Auf diesem Unterbau ruht eine Matratze, die ebenfalls mit einem Federkern ausgestattet ist. Die Kombination aus beiden Elementen sorgt für einen hohen Schlafkomfort, da die Systeme den liegenden Körper punktgenau stützen. Der Einstieg ist bei einem Boxspringbett höher als bei der herkömmlichen Variante mit Lattenrost. Sollten Sie sich für dieses Bett als Schlafplatz entscheiden, wählen Sie statt eines herkömmlichen Federkerns eine Tonnentaschenfederkern-Matratze. Sie bleibt auch nach jahrelanger Benutzung in Form und die kaum merklichen Schwingungen wirken wie eine sanfte Massage.

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